Schwebetürenschränke haben vier typische Nachteile: eingeschränkter Zugang zum Innenraum, erhebliches Transportgewicht, aufwendige Türjustierung beim Aufbau und begrenzte Umzugseignung durch die Spanplattenkonstruktion.
Der größte Alltagsnachteil eines Schwebetürenschranks ist die Zugangssituation: Bei 2-türigen Modellen ist immer eine Hälfte des Innenraums verdeckt. Bei 3-türigen Modellen lassen sich nie alle Bereiche gleichzeitig öffnen. Dazu kommt der Aufbauaufwand — der Korpus eines 200-cm-Modells wird liegend montiert und braucht zwei Personen sowie mindestens 230 × 200 cm freie Bodenfläche. Die Türjustierung nach der Montage ist der zeitintensivste Schritt und wird von vielen Käufern unterschätzt.
- Liefergewicht: Großpackete eines 200-cm-Schwebetürenschranks wiegen zusammen bis zu 120 kg, Lieferung bis Bordsteinkante.
- Aufbauzeit: Ein 200-cm-Modell erfordert zu zweit realistisch 3,5 bis 5 Stunden, inklusive Türjustierung.
- Zugangsbeschränkung: Bei 2-türigen Schwebetürenschränken ist stets eine Schrankseite durch die geschlossene Tür verdeckt.
- Umzugseignung: Schwebetürenschränke aus beschichteter Spanplatte sind für einen festen Standort ausgelegt — Ab- und Wiederaufbau erhöht das Risiko ausgeleierter Schraubverbindungen.
- Bodenfläche für Montage: Der liegende Aufbau eines Schwebetürenschranks benötigt mindestens 230 × 200 cm freie Grundfläche im Raum.